ABI-Tech

19.10.2013

Exkursion Versuchsstollen Hagerbach

"ABI unter Tage", Exkursion zum Versuchsstollen Hagerbach (CH)
Am Samstag, dem 19. Okt 2013, machten sich ca. 50(?) Ambronen mit Frau
und Kind auf in die Schweiz. Um 09:00 Uhr (in der Früh!) wurden Proviant
und Mannschaft in einem Reisebus verladen, denn es ging in Richtung
Vorarlberg. Bereits auf der Hinfahrt nach Hagerbach machte man sich
begeistert über den (natürlich flüssigen) Proviant her, und so versprach es
ein lustiger Ausflug zu werden.
Um ca. 13:00 Uhr kam die topmotivierte Truppe beim Versuchsstollen
Hagersbach an - dann gab es erst einmal Mittagessen, das sich sehen
lassen konnte. Ohne ins Detail gehen zu wollen kann ich sagen, dass das
Ragout mit Blaukraut, Spatzl'n, Kastanien, Champignos mit Speck und einer
herzhaften Pfeffersauce ein Gedicht war, das mit Birne und
Preiselbeermarmelade gekrönt wurde.
Im Anschluss an das Essen im Stollenrestaurant hätte sich so mancher
Ambrone gern eine Weile auf's Ohr gelegt, doch daraus wurde nichts. Nach
einem interessanten Vortrag von Bbr. Minos über die abwechslungsreiche
Arbeit im Versuchsstollen, machten wir einen ca. 1-stündigen Rundgang
durch das verzweigte Stollensystem. Anschließend durften wir beim
Sprengversuch zusehen/hören.
Ab ca. 17:00 Uhr sahen wir den Himmel wieder und machten uns auf den
Rückweg nach vorarlberg, wo wir uns auf ein, zwei Bier und ein kaltes
Abendessen einfanden.
Als wir um ca. 22:00 Uhr wieder in Innsbruck eintrafen, ließ es sich so
mancher Ambronenaltherr nicht nehmen, den gelungenen Tag auf der Bude
ausklingen zu lassen.
-Gabriel

14.03.2014

Baustellenbesichtigung: Kanalsammler West

Ambronia erkundet die Kanalisation (ohne Kanalratten)
Mit der Kanaloffensive 2020 startete die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
im Jahr 2007 die Sanierung baufälliger Kanäle. Nebenbei werden zu dem
bestehenden Netz aus ca. 6000 Kanälen und einer Gesamtlänge von 250
Kilometer weitere Kanäle gebaut und ans Netz angeschlossen. So auch der
Kanal "Sammler - West", den wir besuchen durften.
Dieser Kanal wird mittels der "Maulwurf-Technik" gebaut. Hierbei wird ein
Start- und ein Endbereich des Kanales festgelegt und an den jeweiligen
Enden ein Loch mit einer Tiefe von vier bis fünf Metern gegraben. Ist die
gewünschte Tiefe erreicht, so wird im Startbereich der "Maulwurf"
eingesetzt, ein Bagger mit einem Förderband im Anschluss. Dieser
"Maulwurf" gräbt sich dann durch das Erdreich und durch vier hydraulische
Zylinder wird er in die Erde gedrückt.
Ist dieser "Maulwurf" dann im Erdreich verschwunden, so wird das erste
Teilrohr eingesetzt und wieder in die Erde gedrückt. Dies geschieht dann
solang bis der Endbereich erreicht wird. Am vorderen Ende des Rohres
schaufelt der "Maulwurf" sich weiter durch das Erdreich. Mit dieser Technik
kann ein Vortrieb bis zu 12 Meter am Tag und Kanallängen bis zu 400 Meter
erreicht werden.
Der Vorteil dieser Technik ist, dass der Kanal ohne große Lärmbelastung für
die Anrainer gebaut werden kann. Der Großteil des Lärmes entwickelt sich
unterhalb der Erde. Weiters entstehen für die Öffentlichkeit keine großen
Behinderungen, da man nicht für den Kanal die gesamte Länge absperren
und aufgraben muss, sondern nur den Start- und Endbereich.
Geleitet und geführt durch diesen informativen WA wurden wir durch Bbr.
Ing. Marcus Apperl v/o Mag. Galilei, der Projektleiter beim "Sammler West"
ist.

03.05.2013

Besichtigung Trinkwasserstollen Mühlau

Um 14 Uhr trafen sich 28 Ambronen und Gäste um einen Teil der Innsbrucker Unterwelt, der Trinkwasserversorgung, im wahrsten Sinn auf den Grund zu gehen. Unter der Leitung des Organisators Ing. Marcus Apperl v/o Mag. Galilei fuhr die erste Gruppe zum Stolleneigang während sich die vorwiegend jüngeren Besucher zu Fuß auf den Weg machten.

Die Führung startete mit wissenswerten Informationen, z.B. dass ein Großteil Innsbrucks von hier aus mit Trinkwasser versorgt wird, oder dass mit dem Wasser zuerst über 2 Turbinen 5 % des Strombedarfs von Innsbruck gedeckt wird. Im Anschluss zogen sich alle wasserdichte Jacken, Hosen, Stiefel und einem Helm an und betraten den 1,5 Km langen Wasserstollen, welcher teilweise nur 1,7 m hoch ist. Auf der Sohle des Stollens wird das Trinkwasser zur Wasserfassung geleitet.

Das Wasser ist sehr rein, auch weil es 12 Jahre braucht um durch den Berg zu gelangen, und benötigt daher keine Aufbereitung. Die Temperatur im Stollen beträgt 4 Grad. Auf den letzten 100 m nahm die Wasserschüttung deutlich zu, ein gewaltiges Naturschauspiel. Das Trinkwasser schoss nun aus den Wänden und es blieb kein Auge trocken.

Tief beeindruckt machten wir uns auf den Rückweg und werden diese Exkursion noch lange in Erinnerung behalten.

10.12.2011

Besichtigung Sky-Link in Wien

Am 10.12.2011 versammelte sich schon um 07:30 eine 12 Mann starke Schar am Hauptbahnhof in Innsbruck. Die letzten Verpflegungen für die Zugfahrt wurden noch schnell besorgt, bevor um 8:09 die Fahrt nach Wien auch schon losging.

Die lange Zugfahrt wurde durch Kartenspiele und den Genuss von Trank und Speise erträglich gemacht. Nach ungefähr 4 Stunden und 35 Minuten erreichten wir den Wiener Westbahnhof, wo wir bereits erwartet wurden. Aufgestockt auf 16 Interessierte wurden wir von 3 Kleinbussen zum Flughafen gebracht. Nach einer kurzen Einführung über das SkyLink-Projekt führte uns Projektleiter Dipl.-Ing. Norbert Steiner auch schon durch die Terminalerweiterung.

Am folgenden Tag trafen wir uns zum Frühstück in der Unterkunft (Hotel Graf Stadion). Anschließend spazierten wir noch gemütlich durch die Wiener Innenstadt, bevor wir uns auch schon auf die Heimreise machten. Vom Hotel gelangten wir mittels U-Bahn zum Wiener Westbahnhof, von wo aus wir eine lange aber beschwerdefreie Reise nach Innsbruck mittels Zug antraten.

27.01.2011

Neue Landes- & Universitätsbibliothek

Am Donnerstag den 27.01.2011 trafen sich ca. 15-20 Interessierte vor der neuen Landes- & Universitätsbibliothek (kurz UB) ein, um an einer Führung teilzunehmen.

Nach einer historischen Einleitung über die Bibliothek (allgemein und UB bezogen)  wurden wir noch durch den Historischen Lesesaal geführt, welcher unzählige Bücher beinhaltet.

Anschließend wurde noch der moderne Lesesaal begutachtet, wo unter anderem die Zeitschriftensammlung den einen oder anderen ansprach.

Alles in allem war es eine interessante Führung obwohl uns die Sondersammlung verwehrt blieb.

06.05.2010

Besichtigung Rohbau Bergiselmuseum

Rohbau Bergiselmuseum
Rohbau Bergiselmuseum

Am 06.05.2010 um. 20 Uhr fanden sich die ersten Besucher auf dem Vorplatz, des bereits im Rohbau sehr beeindruckenden Bergiselmuseums,
ein. Nach einigen Minuten war schon eine stattliche Anzahl von etwa 50
Leuten anwesend, die bereits gespannt auf die einführenden Worte unseres
Obmanns Dir. Arch. Dipl.-Ing. Manfred Fleiß, warteten.

Nun erläuterte uns der heutige Baustellenführer Arch. Dipl.-Ing. Philipp Stoll, welche grundlegenden Gedanken schon lange vor dem eigentlichen Baubeginn in Betracht gezogen werden mussten. Als die Gruppe schließlich die Eingangshalle des Gebäudes betrat konnte man förmlich spüren wie die staunenden Augen das wirklich gelungene Bauwerk begutachteten.

Durch die raumhohen Fenster konnte man bereits das in dem Schein der nächtlichen Straßenbeleuchtung schimmernde Innsbruck erkennen. Die geradezu zierlichen Säulen, die im Abstand von mindestens 3m die gesamte Auskragung des Erdgeschosses von 15m in der Horizontalen hielten und nur an ebenfalls nicht sehr groß dimensionierten Fachwerksträgern in der Deckenkonstruktion, befestigt waren, wirkten im Kontrast zu der Sichtbetonwand des massiven Stahlbetonzylinders im Herzen des Gebäudes, sogar noch dünner.

Nach dem Betreten der enormen Halle, die für die Ausstellung des Gemäldes konzipiert war, ließ sich erstmals erahnen, wie der Eindruck nach der Fertigstellung sein würde.

17.12.2009

Baustellenführung "Kaufhaus Tyrol"

Kaufhaus Tyrol

Am 17.12.2009 führte uns Ing. Oliver Kolbitsch durch die für die Öffentlichkeit noch nicht zugängliche Baustelle des neuen Kaufhauses Tyrol.

Spannende Einblicke in dieses Großprojekt waren garantiert und alle Insiderfragen konnten beantwortet werden...

12.04.2008

Exkursion Höhere Technische Bundeslehranstalt Imst

HTL-Imst

Am Samstag, den 12.04.2008 führte das Semesterprogramm die Aktiven
ins Tiroler Oberland zur Besichtigung der HTL Imst gemeinsam mit unserem
Bundesbruder HR Dir. Ing. Mag. Hubertus Viehweider, der uns tiefere Einblicke in seine HTL ermöglichte.

Nach einem herzlichen Empfang im Speisesaal wurde uns die Schule und die eindrucksvolle Geschichte der Schule anhand von Zahlen und Daten, aber auch anhand verschiedener Schulprojekte, die zum Teil noch heute in der HTL zu sehen und zu verwenden sind vorgestellt. Daran anschließend wurden den Ambronen verschiedene Räumlichkeiten der HTL gezeigt, zum Beispiel die Schulbibliothek, der Bauhof, die Werkstätten, einige Lehrerkabinette und die Direktion.

Es war eine interessante und wirklich unterhaltsame Versanstaltung zu der man allen Beteiligten gratulieren kann!